Höchst international wurde es noch in der Klasse der Zweitakt-Fahrer: In der hubraumkleinen Kategorie gewann Mit Maurizio Micheluz ein Italiener und in der hubraumgroßen Kategorie war es mit Dennis Schröter ein deutscher Fahrer.

Damit wären wir aber auch schon bei den Deutschen Fahrern: Der amtierende Deutsche Enduro-Champion Dennis Schröter hatte genannt, um vor den nächsten DEM-Läufen noch in "Wettkampfmodus" zu kommen. "Ich bin in letzter Zeit nicht viel Motorrad gefahren und wenn, dann nicht so schnell, sondern Touren oder Trainings geleitet."
Auch wenn er die Klasse der großen Zweitakter gewinnen konnte, war er doch nicht ganz zufrieden: "Für mich war das hier auch eine Standortbestimmung, aber da geht noch was," meinte er angesichts der Tatsache, dass er im Verlauf des Tages seine Zeiten nicht deutlich steigern konnte, wie er das sonst gewohnt ist.

"Es lief schon besser," freute sich Dennis Schröter (Bild oben). Doch zum Einen weiß er, dass er noch mehr kann, zum Anderen ärgerte er sich über die letzte Sonderprüfung des Tages: "Die Zeit kann eigentlich nicht stimmen, denn ich hatte keine Probleme und soll trotzdem eine soviel schlechtere Zeit gefahren sein." Bis dahin hatte der Husavarna-Fahrer noch auf dem achten Platz in der Gesamtwertung gelegen und rutschte nun auf den elften Platz zurück. Trotzdem gewann er die Zweitaktklasse über 250ccm und tatsächlich war die Prüfung nach Meinung vieler Fahrer nach den zwei Tagen auch extrem ausgefahren gewesen und fast alle waren in der letzten Runde dort am langsamsten.

2019 06 30 schroeter