Mit einem Sieg startet Dennis Schröter bereits wieder in Topform in die Saison, die heute in Tucheim ihr Debüt feierte. Gleichzeitig geht es aber bereits wieder in die Sommerpause, da Dahlen ja bekanntlich ausfällt. Somit ist der erste Lauf zunächst nur als Tendenz zu sehen, wer noch nicht fit ist oder gar pausierte, für den beginnt die Saison dann erst im August so richtig.

Die Woche des Saisonauftaktes begann mit einem Aufreger. Davide von Zitzewitz hatte aufgrund der Bedingungen seinem Start zurückgezogen. Tatsächlich war es letzte Woche noch tief winterlich im “Fiener Bruch”, dies konnte man aufgrund der heute herrschenden über 10 Grad kaum glauben. Die Strecke präsentierte sich somit in einem gutem Zustand, nur wenige Abschnitte zeigten eine Eisschicht, meist auf der Etappe wo aufgrund der vielen Starter genügend Zeit an den ZK´s war. Zitzewitz revidierte seine Aussage zwar, da er sich vor kurzen erst verletzt hatte und nun wie viele andere auch erkältet war, an den Start ging er aber dennoch nicht.

Mittlerweile zum vierten Mal in Folge geht Dennis Schröter als Titelverteidiger der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (A-Championat) in die neue Saison. Damit ist der Husqvarna-Fahrer erneut der Mann, den es zu schlagen gilt. Das dies für die Konkurrenz erneut kein einfaches Unterfangen sein wird, machte der Husqvarna-Fahrer schon einmal vor dem Auftakt in Tucheim deutlich: "Was will ich als Titelverteidiger sagen? Natürlich möchte ich nicht schlechter abschneiden als im Vorjahr. Alle anderen Zielsetzungen sind doch Quatsch! Zumal ich super vorbereitet bin, mich topfit fühle und richtig Bock auf Endurofahren habe."

 

Dennis Schröter bläst zum Angriff auf Championatstitel Nr. 5

Marco Neubert, der am Ende des vergangenen Jahres Dennis Schröter mehrfach erfolgreich Paroli bieten konnte, ist vom aktiven Sport zurück getreten. Ebenso Christian Weiß, der Rang fünf im Championat belegen konnte. So liegt es nun an Andreas Beier, Davide von Zitzewitz und Co., Dennis Schröter das Leben um den Titel so schwer wie nur möglich zu machen